Aufnahmen / Mix / Mastering

Wenn ihr euch bei der Vorbereitung genügend Zeit genommen und Gedanken gemacht habt, kann es mit den Aufnahmen los gehen. Die Wahl des Studios sollte qualitativ der Band entsprechen. Natürlich ist das toll in einem 3'000.-/Tag-Studio aufzunehmen. Bringt aber reichlich wenig, wenn ihr da euer erstes Demo aufnehmen wollt.

Etwas vom Wichtigsten beim Aufnehmen ist, das ihr euch wohl fühlt. Geht doch bevor ihr euch für ein Studio entscheidet beim Studio vorbei und seht euch die Lokalitäten, sowie den Soundengineer mal kurz an.

Habt ihr vor eure Aufnahmen selbst zu machen, dann denkt daran, gute Mikrophone sind das A und O einer Aufnahme.

Rechnet in die Studiotage von vorneherein nicht nur die Aufnahmen ein, sondern auch gleich den Mixdown. Dieser kann oftmals genau so wichtig sein wie die Aufnahmen, was nicht heisst, dass es auch gleich lange dauern sollte. Aufnahmen sollten (zwar vielleicht schon im entsprechenden Raum, aber) möglichst roh aufgenommen werden. Sämtliche Effekte etc. werden dann beim Mix gemacht.
Der Mix besteht darin, die acht Milliarden Spuren eines Songs auf zwei Spuren runterzumischen (stereo), die Lautstärken der einzelnen Spuren anzugleichen und den Klang zu optimieren (Rauschunterdrückung, Effekte etc.)

Das Mastering ist sozusagen der Mix für die CD:

1. Die Songs werden auf den gleichen Pegel gebracht. (Komprimierung)

2. Die Songs können noch bearbeitet werden. (Länge, fade-out, clippings und Geräusche filtern)

3. Die "Pausen" zwischen zwei Songs werden bestimmt und die sogenannte Track-Indizes (Track marks) gesetzt.

4. Der Gesamtsound wird modelliert. (Einzelne Frequenzen werden angehoben und abgesenkt)

 

Kurz

Auch eine gute Atmosphäre im Studio ist Voraussetzung für gute Aufnahmen. Beim Mixdown werden die einzelnen Spuren bearbeitet, beim Mastering die einzelnen Songs und die Aufnahmen als Ganzes.